Wie entwickelt sich unsere Gemeinde weiter?

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Veröffentlicht am Do., 11. Jul. 2019 09:30 Uhr
Aktuell

„Nahrung für Leib und Seele – meines Vaters Haus sind viele Wohnungen – im Gast kommt Christus“.

Das waren Sätze, die in der Klausur des Kirchenvorstands gefallen sind, um unsere Gemeinde zu beschreiben. Darin bestätigte sich, was wir schon seit Jahren in unserem Leitbild ausdrücken:

„Die Hoffnungsgemeinde ist eine einladende, gastfreundliche Gemeinde und sucht den Dialog über die Grenzen hinweg. Bei uns  wohnen Menschen unterschiedlicher Milieus und kultureller Prägung. Wir ermöglichen Begegnungen über Grenzen hinweg, stellen unter den Hochhaustürmen Fragen an Kirche und Wirtschaft und machen mit Kunst und Kultur auf Spannungen im gesellschaftlichen Gefüge aufmerksam. Wir haben die Armen der Stadtgesellschaft im Blick.“

Wie soll sich die Hoffnungsgemeinde weiter entwickeln? Was werden die großen Themen der nächsten Jahre sein? Woran wollen wir arbeiten? Das waren die Fragestellungen, mit denen wir auf der Klausurtagung gearbeitet haben. Die Vision, die wir für die kommenden Jahre für die Gemeinde entwickelt haben, beinhaltet vier Bereiche:

  • Wir wollen die neue Kirche für die Hoffnungsgemeinde bauen
  • Wir wollen Stadtkirche sein und als solche wahrgenommen werden
  • Wir wollen ein kirchenmusikalisches Konzept entwickeln und umsetzen
  • Wir wollen eine Gemeinde sein, die von der Beteiligung möglichst vieler Menschen lebt

Um uns diesen Herausforderungen zu nähern, haben wir 6 Projekte definiert, an denen wir in diesem Jahr arbeiten wollen:

  1. Neue Matthäuskirche:
    Wir wollen unsere Anforderungen an die neue Kirche definieren, damit diese unserem Leitbild dienen kann.
  2. Stadtkirchenarbeit:
    Wir wollen die Formate und Inhalte bestimmen, mit denen unsere Kirche gefüllt werden soll.
  3. Kirchenmusik:
    Wir haben mit Gerald Ssebudde, Gabriele Hierdeis und Jürgen Banholzer hervorragende Kirchenmusiker. Mit Ihnen wollen wir ein Konzept für die Gemeinde entwickeln, das einen Beitrag zum Gemeindeleben und darüber hinaus liefert.
  4. Beteiligungskultur:
    Wir wollen die Felder finden, in denen sich Ehrenamtliche in unserer Gemeinde beteiligen können, um unser Gemeindeleben noch lebendiger zu gestalten.
  5. Öffentlichkeitsarbeit:
    Wir wollen die Leitlinien festlegen und Wege bestimmen, um die anderen Projekte bekannt zu machen und zu unterstützen.
  6. Ressourcenoptimierung:
    Wir müssen dabei mit begrenzten Ressourcen auskommen. Ab dem kommenden Jahr müssen wir z.B. mit der Reduzierung einer unserer Pfarrstellen rechnen. Wenn die oben genannten Projekte gelingen sollen, müssen wir einzelne Aktivitäten optimieren oder ggf. weglassen, sofern sie nicht zu unserem Leitbild gehören.

Wir werden im Kirchenvorstand regelmäßig über diese Projekte sprechen und auch an dieser Stelle berichten, sobald sich Weiteres entwickelt hat.

 

Bericht vom Kirchenvorstand

Dr. Friedhelm Kirmeier

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